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Die Luremasters 2022 – Team SPRO war dabei

By November 8, 2022Alle Kategorien
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Haringvliet, Hollandsdiep und Volkarak – diese 3 bis zu 30 km langen Gewässer bilden das fischreiche Rheindelta in den Niederlanden. Genau an diesen Gewässern fanden auch im Jahr 2022 die Luremasters statt. Ein internationales Turnier, bestückt mit absoluten Topanglern. Der Modus bei diesem Turnier lautet wie folgt: es gilt an den insgesamt drei Turniertagen in Summe 3 Hechte, 7 Zander und 5 Barsche zu fangen. Die Längen der im Idealfall 15 eingereichten Fische werden addiert und die Mannschaft mit der höchsten Summe entscheidet das Turnier für sich. Per Losverfahren werden die drei Gewässer unter den 120 teilnehmenden Mannschaften ausgelost. Jede Mannschaft wird so an jedem der drei Gewässer für einen Tag fischen.

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Die Vorbereitung

Ein Turnier funktioniert in der Regel nicht ohne entsprechende Vorbereitung. So geht es schon monatelang vor dem Start mit zahlreichen Telefonaten los. Frank Bußmeyer und ich sind während dieser Gespräche schon jegliche Seekarten durchgegangen und pickten uns die besten Stellen raus. Gedanklich hatten wir also vor Turnierbeginn schon viele Fische gefangen. Dass es in der Realität oft anders aussieht, ist uns auch klar – aber die Vorfreude ist natürlich die beste Freude. Zwei Wochen vor Turnierstart startet dann Frank mit seinem top ausgestatteten Nitro-Boot nach Holland. Täglich bekam ich telefonisch, aber auch bildlich über Whatsapp die aktuellsten Fänge übermittelt. Es sah alles sehr zuversichtlich aus – insbesondere was den Barsch und den Hecht angeht. Diese Woche war für mich extrem schwer, da ich noch arbeiten musste und Frank mich eben mit den Bildern und Berichten quälte… Eine Woche später durfte ich aber auch endlich die Angel in der Hand halten. Was soll ich sagen, es lief wirklich perfekt für uns. Sogar die Welse wollte beißen, auch wenn diese im Turnier nicht zählen, haben sie uns das Training actionreich versüßt.

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Da ich mit meinem kleinen Lund-Boot kam, sollten wir für viele Situationen gut gewappnet sein. Der Plan war, von meinem Boot aus pelagisch zu angeln und von Franks großem Boot aus dann Wurfangeln. Auch ist es bei sehr windigen Verhältnissen von dem großen Boot aus deutlich besser zu angeln. Und tatsächlich sollte der Wind während des Turnieres noch eine große Rolle spielen.

Das Turnier

Vor dem Losverfahren über die Gewässerreihenfolge wünschten wir uns die Gewässerreihenfolge Haringvliet, Hollandsdiep und Volkerak. Tatsächlich meinte es das Losglück gut mit uns und wir starteten als Team 2 in dieser Reihenfolge. Der Plan stand also, dass wir am ersten Tag mit dem geringsten Wind am Haringvliet pelagisch von dem kleinen Boot aus angreifen wollten.

Der Startschuss fiel pünktlich um 8:15 Uhr und die 40 Boote verteilten sich sehr weiträumig auf dem riesigen Gewässer. Schnell haben wir ein paar Zander auf dem Sonar gesichtet. Angeangelt haben wir einige bis sich schließlich tatsächlich das größte Signal auf unseren Köder todesmutig „hechtete“. Leider hing der Fisch nicht, und wie es so häufig in den Erzählungen ist, war es natürlich ein richtig großer, nein ein riesiger Zander. Abhaken und auf eine neue Chance warten, die dann auch eine Stunde später folgen sollte. Es kam wie es kommen musste, auch dieser Fisch hakte sich nach kurzem Drill aus. Zwei Stunden weiter, es war mittlerweile schon Mittagszeit und wir standen noch immer ohne Fisch da. Die Panik hielt sich bei uns noch in Grenzen, aber wir wollten nun doch noch eine andere Stelle ausprobieren. Also fuhren wir gute 8 km um einen neuen Platz anzufahren. Hier stand nun aber schon soviel Wind drauf, dass ein vernünftiges Anangeln nicht möglich war. Neuer Plan: eine Runde Longline-Fischen im Windschatten der Uferböschung. Auch dies hat nicht so funktioniert wie im Training. Jetzt steigerte sich langsam die Nervosität. Wir setzten alles nochmals in der letzten Stunde auf den ersten Platz. Zum Glück konnten wir dann noch einen guten Zander mit knapp 70 cm auf den altbewerten Popeye fangen. Der war wirklich hart erkämpft.

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Tag 2 war stand dann das Hollandsdiep auf der Agenda. Ab 12 Uhr wurde Wind/Sturm mit Stärken bis 6 angekündigt. Daher haben wir uns nach langem Hin und Her entschieden mit dem großen Boot zu starten. Heute mussten noch mindestens 6 Zander auf dem Scorebord landen, da am letzten Tag im Volkerak es nahezu unmöglich ist einen Zander tagsüber gezielt zu fangen. Zumal ja noch 3 Hechte und 5 Barsche fehlten. Der Tag stand dann im Focus des Wurf- und Schleppangelns. Kam ein Fisch beim Schleppen, so haben wir den Platz abgeworfen. Zum Schleppen haben wir tendenziell voluminöse  Köder genommen. Erfolgsköder des Tages war der Ikiru Crank.  So haben wir am Ende noch die 6 Zander zusammengekratzt. Soweit waren wir erstmal zufrieden, obwohl es schon sehr stressig ist, wenn man dem eher schlechtem Fangergebnis des ersten Tages so hinterherangeln muss. Daher haben wir die 6 Zander erstmal gefeiert, auch wenn wir wussten, der letzte Tag am Volkerak muss 5 Barsche und 3 Hechte liefern.

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Der Tag 3 stand voll im Zeichen des Sturmes, sogar so weit, dass sich der Veranstalter ernsthaft überlegt hatte, diesen Tag zu streichen. Wir waren froh, als sich die Veranstalter für einen weiteren Wettkampftag entschieden haben. Am Ende wurden allerdings Böen bis Stärke 7 gemessen – was selbst im großen Boot eine echte Herausforderung darstellte. Der Tag am Volkerak war aber ein richtig guter Tag. Es sollten wirklich super schöne Barsche in reichlicher Stückzahl im Boot landen. Es hat zum Abschluss nochmals richtig Spaß gemacht. Leider hatten wir zwischen den Barschen keine Hechte als „Beifang“ dabei. Dieses Glück hatten wir im Training wirklich zu Hauf, sogar mit Meterfischen. Daher haben wir uns in den letzten 2 h noch entschieden gezielt auf Hecht zu angeln. Es fehlten ja noch immer 3 Stück für eine Fullcard.

Wurf um Wurf haben wir die Kanten und Strukturen abgeworfen, aber bis auf einen richtig satten Biss auf den Thrillseeker kam keine weitere Aktivität. Der Sturm war mittlerweile auch so heftig, dass es echt sehr schwer war noch konzentriert und gut geführt zu angeln. Also haben wir uns noch für eine Runde Schleppen entschieden. Es kam wie es kommen musste, der erste Hecht zeigte sich schnell bei mir an der Rute. Frank holte seine Rute parallel ein, und bekam während dessen einen brachialen Einschlag. Nein, Schnurbruch!!! So hätten wir fast einen Doppeldrill gehabt. Und wie sich später herausstellen sollte, wäre dieser Fisch für die Fullcard super wichtig gewesen, denn wir haben im Anschluss nur noch einen weiteren Hecht landen können.

So hatten wir am Ende insgesamt 14 Fische von den geforderten 15, können uns Trainingsweltmeister nennen, aber dafür kann man sich am Ende auch nichts kaufen. Und bekanntlich gibt es immer mehr Trainingsweltmeister als tatsächliche Gewinner. Daher wirklich äußersten Respekt an die Teams, die bei diesen harten Bedingungen ganz oben gelandet sind. Wir waren es diesmal nicht und können nur aus dem besseren Mittelfeld nach oben winken. Nächstes Jahr werden wir aber stärker und mit einem ausgewiefteren Plan zurückkommen 😉

Zum Abschluss wollten wir uns bei SPRO für das Vertrauen bedanken, das Sie in uns gesteckt haben!

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